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Es ist pseudoklug zu sagen; „Wer behauptet dass es etwas gibt, muss es beweisen“. Auf den ersten Blick ist es klar und logisch – natürlich. Aber auf dem zweiten Blick ist dieser Satz überhaupt nicht logisch und hat einige ernsthafte geistige Folgen die man vorher nicht wahrnahm.

 

Beim Thema Gott und Glauben ist es nicht möglich sich über diese Ebene anzunähern. Es gilt nämlich der Satz „man muss glauben um zu verstehen“.

 

Wer meint das dies spitzfindig ist, der sei auf einige Themen im Leben verwiesen – die man erst versteht wenn man sie erlebt hat. Vorher ist es nicht möglich für den Menschen zu verstehen worum es geht.

 

Das fängt beim Fahrradfahren an. Wer es nie ausprobiert, der weiss nicht wie es geht und wie es sich anfühlt.

 

Oder beim Autofahren. Wer nicht weiss wie es geht, es nie gefühlt hat, nie in der Situation war, der weiss nicht wie es sich anfühlt.

 

Oder etwas intimer, Sex – etwas was Jugendliche Jahrelang beschäftigt und fasziniert. Der Hype ist zwar etwas überdreht, aber das weiss man erst … natürlich wenn man es ausprobiert und erlebt hat.

 

Die ernsten Auswirkungen die ich erwähnt habe, sind bei so Dingen wie „Kinder bekommen“ zu sehen (Oder „Eltern im Alter Pflegen“). Wer nicht glaubt, der will einen Beweis dass es schön und gut ist Kinder zu bekommen. Doch dieser Beweis ist schwer zu liefern. Kinder sind tatsächlich anstrengend und schränken das Leben ein. Man hat quasi kleine „Diktatoren“ um die man sich kümmern muss. Und ist ständig beschäftigt diese selbstmörderischen Hasadeure unter Kontrolle zu halten. Jemanden zu vermitteln wie schön es ist ein Kind zu haben – ist sehr schwer. Vor allem in den heutigen Zeiten mit lauter eogistischen Lustsüchtigen. Wer bei Themen wie „Gott“ und „Grund für unsere Existenz“ schon darauf verweist das man es „beweisen“ soll – fährt so bei allen anderen Themen fort. Diese Regel wird dann die höchste und grösste, die Folge ist absoluter Egoismus und die reduktion aller Dinge die es gibt auf die „sofortige Beweisbarkeit“.Es erinnert an die unmögliche Aufgabe der Lehrer kleinen egoistischen Jugendlichen zu beweisen das sie jemals Mathematik gebrauchen werden.. Die kleinen egoistischen Jugendlichen sind aber zu dumm und zu beschränkt um zu verstehen wo man überall Mathematik brauchen kann. Unfähig etwas anderes zu tun als sich an schönen Gefühlen zu ergötzen, pflanzen sich die „beweise bitte!-Menschen“ sich nicht fort. Auch das ist Evolution..

 

Genauso ist es mit Gott und dem Glauben. Man kann ihn nicht beweisen, nicht im streng Wissenschaftlichen Sinne. Denn Gott ist per Definition etwas Unbekanntes – mehr als wir, komplexer als wir, das was der Urgrund jeder Existenz ist.

 

Man kann bestimmt beweisen dass es unmöglich ist ihn zu beweisen, zum Beispiel wenn man auf die künstliche Intelligenz verweist – diese hat Grenzen. Und zwar die Grenzen welche die Erbauer setzten. Bewusst oder Unbewusst. Eine Künstliche Intelligenz kann nie die Fähigkeiten des Erbauers dieser Intelligenz übersteigen. Ich rede hier nicht von der Fähigkeit viele Denkschritte beim Schach möglichst schnell durchzulaufen und das effizienteste zu nutzen – das ist nur das abgleichen von Tabellen. Echte Intelligenz basiert darauf dass man mit den vorhandenen Fähigkeiten mit „dem Unbekannten“ umzugehen weiss. Das man fähig ist sich zu erkennen, seine Zukunft vorzubereiten, seine Verganenheit zu erkennen und daraus Schlüsse zu ziehen.

 

Gott ist ein Bewusstsein. Ein Bewusstsein das unser übersteigt. Das erkennt man schon daran das die Dreifaltigkeit unserem Verständnis nicht gerade entgegenkommt.

 

Beim Glauben an den Gott der Christen gibt es nur eine Taktik sich anzunähern:

 

– man nähere sich langsam an die Thematik an.

– man beobachte wie andere Menschen, Christen, leben, handeln und denken

– man taucht in den Glauben langsam ein

 

Das Christentum behandelt die Angst vor dem Tod, die Sorgen um das Ungewisse in der Zukunft – das was niemand weiss und niemand verhindern kann. Die Auswirkung des Christentums ist Ruhe und Entspannung – das Gute.

 

Es ist ein Kernelement des Glaubens das dies nur jeder Mensch einzelnd erkennen kann – persönlich. Niemand kann das einem wegnehmen, niemand kann einen dazu zwingen. Sonst funktioniert es nicht.

 

Templarii

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