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„Reines Bewusstsein ist eines, ohne Form. Das heisst, es hat keine Grenzen, die unser Verstand ausmachen kann. Unser Verstand arbeitet mit Dingen, die man an ihrem unterschiedlichen Formen erkennt. Der Verstand gleicht einem Behälter für Gedanken und Emotionen. Durch unsere Sinne bleibt unser Verstand im Kontakt mit der materiellen Welt. Weil sie unterschiedlich aussehen, können wir einen Keks von einer Kröte unterscheiden. Das erscheint vielleicht allzu simpel, doch die Aufgabe des Verstandes ist es, verschiedene Formen zu erkennen, sie zu etikettieren und zu kategorisieren und dann entweder zu verwenden oder für den späteren Gebrauch abzulegen.

Das alles leistet unser Denken, das selbst auch eine Form ist. Gedanken und Emotionen sind mentale Formen. Ideen, Überzeugungen, Hoffnungen und Philosophien sind eine Ansammlung von Gedanken zu einem zentralen Thema, ähnlich wie ein Stuhl eine Ansammlung von Molekülen ist, rund um die Vorstellung, Sie in einer Sitzposition zu halten.

Gedanken sind nicht so fassbar wie materielle Gegenstände, sie sind aber dennoch Gegenstände. Worauf es ankommt, ist, dass alle Dinge im Universum einzigartig und einmalig sind. Jeder Gegenstand wird durch seine einzigartige Forum unterschieden und genau bestimmt. […] Stellen Sie es sich wie ein leeres Blatt Papier vor, auf das Worte geschrieben werden sollen. Das Bewusstsein ist formlos, grenzenlos, unterschiedslos und rein. Es ist eines, ohne ein Zweites. Weil das reine Bewusstsein formlos ist, kann es unser Verstand nicht erkennen. Wie sehr Sie sich auch anstrengen, Sie werden Bewusstsein nicht verstehen können und genauso wenige kontrollieren wie manipulieren. Es existiert nicht als Gegenstand, deshalb existiert es für den Verstand nicht. Doch es existiert sehr wohl.

Hier ist also die Aufgabe, die vor uns liegt. Es gilt etwas ohne Form und Masse zu finden. Wir wollen mit diesem „Nichts“ vertrauter werden als mit unserem Verstand. […] Beginnen Sie nun zu verstehen, warum dieses Wissen ein Geheimnis ist? Es ist ein Geheimnis weil wir in unserem Verstand leben und uns des Bewusstseins nicht bewusst sind. Obwohl wir schon unser ganzes Leben lang das das Gegenteil erleben, glauben wir unserem Verstand, wenn er uns sagt, dass uns Dinge dauerhaft Freude, Frieden und Liebe bescheren. Immer und immer wieder fallen wir auf diesen alten Trick herein. Und genauso glauben wir ihm, wenn er uns weissagen will, das Nichts haben keine Wert. Hat es aber!

Reines Bewusstsein ist grenzenlos, deshalb kann sich nichts daran ändern. Diese Art des Nichts existiert immer. Alle anderen Dinge, das heisst alles Erschaffene, verändert sich und hört letztlich auf zu existieren. Im Reich der Schöpfungen ist der Wandel das einzig Beständige. In dem Moment, in dem etwas erschaffen wird, tritt es die Reise zu seinem Ende an. Reines Bewusstsein verändert sich nie, stirbt nie. Es ist das Feld unvergänglicher Liebe und grenzenlosen Friedens. “

Aus dem Buch „Quanten Heilung“ von Dr. Frank Kinslow ISBN 978-3-86731-039-0

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Der „Gottesname“ Jehova in der Bibelübersetzung:

„Ich werde sein, der ich sein werde.“ (Lutherübersetzung)

„Ich bin, der ich bin.“ (Elberfelder Übersetzung; Schlachter-Übersetzung; Vulgata – lateinische Übersetzung)

„Ich bin der ‚Ich-bin-da'“ (Einheitsübersetzung)

„Ich werde da sein, als der ich da sein werde“ (Übersetzung nach Buber/Rosenzweig – s.o.)

„Ich werde es sein, der ich es sein werde.“ (Benno Jakob – jüdischer Exeget, 1. H. 20. Jh.)

„Ich bin der Seiende“ (Septuaginta – griechisches Altes Testament)

 

Thomas von Aquin:

„Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden.“

„Man kann nicht einfach nur glauben, man kann nur glauben, was man weiß, und wissen kann man auch etwas über Gott, seine Weltordnung, den Menschen und das Heil.“

„Es gibt nämlich etwas wie Gott, dessen Wesen sein Sein selbst ist; und daher finden sich einige Philosophen, die behaupten, Gott habe keine Washeit oder kein Wesen, weil sein Wesen nichts anderes sei als sein Sein“

 

Ich glaube dass das Christentum und vor allem die gesamte Geschichte eine lange Lehrstunde zur Erkenntis Gottes ist. Obwohl viele meinen dass die Christen gegen die Welt gerichtet sind, meine ich das es genau andersrum ist. Sowohl der Buddhismus als auch im Hinduismus ist die Materielle Welt eine Illusion des Ichs. Im Christentum ist die Welt ein Geschenk Gottes an die Menschen.

Templarii

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4 Kommentare zu “Das absolute Bewusstsein

  1. Gefällt mir sehr. Der Eingangstext machte mich ein wenig ärgerlich, weil er so viele Worte verliert und so esoterisch unpräzise ist, aber der von dir (ihnen…duzt man in der Blogsphäre eigentlich einfach drauflos?) verfasste Schluss hat mich dann wieder mit dem Ganzen versöhnt.
    Ich werde in diesem Leben vermutlich kein Christ mehr, aber die Art wie das Christentum sich dem grossen, unendlichen und nahezu unnahbaren Geheimnis dieses Lebens und dieser Welt annähert, ist eine, in der ich die Ahnung einer Wahrheit zu erkennen glaube.
    Es wird ja immer wieder von den Bildungsverweigerern, die nur kritisieren, ohne sich jemals wirklich mit dem Gegenstand der Kritik auseinandergesetzt haben, behauptet, dass das Christentum lebensfeindlich und jenseitsgerichtet sei, aber die Gelegenheiten, bei denen ich den Ritualen des Katholizismus oder der Orthodoxie beiwohnen durfte, empfand ich nichts von diesen Vorwürfen. Vielmehr spürte ich eine grosse Ehrfurcht vor dem Mysterium unseres Seins und darin enthalten eine nahezu haltlose Liebe für das, was dieses begründet.
    Der Buddhismus predigt, dass wir die Leidenschaften überwinden sollen und letztlich ist dort der Mensch, der ohne Empfindungen und ohne Sehnsüchte bleibt, derjenige, der im Nirvana aufgeht. Im Christentum wird der Mensch von der Sehnsucht nach dem Geheimnis des Lebens verzehrt und erfüllt. Und der Mensch, der gelebt hat, der Fehler gemacht hat, der seine Leidenschaften gelebt und erkannt hat und dennoch zu Gott (zu dem Mysterium) findet, wird gerettet.
    Ich kann nicht an diesen Gott glauben, aber ich verstehe die Sehnsucht, die hinter diesem Glauben steckt und ich empfinde tiefe Achtung vor den wenigen Menschen, die sich dieser Sehnsucht hingeben und wirklich in ihrem Geiste leben können.

    • Guten Tag Bran,

      also wenn Sie (Man kann duzen, man kann siezen.. Mir persönlich geht dieses 68er „wir – sind – alle – kumpels“ Getue in der Gesellschaft auf die Nerven, darum Sieze ich manchmal gerne) in den Kirchen fühlen wie diese Menschen fühlen – dann sind sie wirklich blessed. Gut das sie das fühlen können. Manche sind begabt, andere nicht.

      Gott ist „das Mysterium“ – das stimmt. Soweit ich das langsam begreife ist mit Gott eine Lösung dafür gefunden worden, das man letzendlich doch nichts weiss. Er ist per Definition ein Geheimniss und für uns Unerkennbar ausser durch Gnade, was tatsächlich so etwas wie Inspiriation, die Muse, neuartige Gedanken und ähnliches ist.

      gruss

      Templarii

      • Ja, ich finde es irgendwie auch passen, bei einem Gespräch über das Christentum unter sich fremden Menschen das „Sie“ anzuwenden. Sie haben also Recht.
        Was den Rest ihres Eintrages anbelangt, so danke ich Ihnen einerseits für das Kompliment und kann andererseits sagen, dass ich Ihnen in Ihrem Gedankengang zustimme. Wie erwähnt, kann ich nicht glauben, aber ich bewundere die Fähigkeit dazu, wenn sie einem zu besserem Menschsein bringt.

  2. Sehr schöner, geist- und seelenanregender Artikel. Leider verfalle ich oft auch noch in den „Alltagmodus“ und „glaube“ nur manchmal an Gott, die universelle Energie oder wie auch immer man es nennen möchte.

    Dieser Satz in dem alten Buch „Das Unpersönliche Leben“ von Joseph S. Benner hat mich auf jeden Fall weiter gebracht und in schweren Stunden geholfen:

    „Zu dir, der dies gerade liest, spreche ICH Zu dir, der viele Jahre in Büchern und Lehren Philosophien und Religionen umsonst nach Wahrheit, Glück, Frieden und GOTT gesucht hat. Zu dir komme ICH, dein eigenes Wahres Selbst, dein einziger Lehrer und einziger GOTT. Ich, dein Göttliches SELBST.“

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