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Im Zeitalter des Trubels um die Finanzen, den Euro, der Billionenschulden die sich alle gegenseitig aufgeladen haben, sind mir einige Dinge aufgefallen die mir zu denken gegeben haben.

In Europa vollzieht sich eine Vertrauenskriese. Es gibt wenige Länder denen man vertrauen kann. Es gibt wenige Länder die gute „Fundamentaldaten“ haben. In Italien und Belgien drohen die Länder zu zerbrechen, in Belgien zwischen den Flamen und Wallonen und in Italien zwischen Nord- und Süditalien.

Bei den Flamen und Wallonen ist das Problem ein bekanntes. Die Flamen finanzieren die Wallonen. Während die Wallonen im Süden viel Geld verbrennen unter anderem aufgrund der Einwanderungspolitik aus französischsprechenden moslemischen Ländern – damit mehr französischsprechende (Wallonen) im Lande sind, schaut es im Norden besser aus. Es ist stabiler und wirtschaftlich sicherer.

Norditalien hat eine starke Separatistenbewegung, eine Ablösung von Süditalien. Die Gründe sind ähnlich wie in Belgien. Der Norden finanziert den Süden.

Allgemein ergibt sich ein gewisses Bild, wenn man sich die Länder vor Augen führt und auf einer Europakarte markiert.

Nordbelgien, nicht französisch. Die Niederlande wurde nicht erwähnt, ist aber als Land ebenso relativ „gut“ was die Fundamentaldaten angeht. Luxemburg gehört in diese Aufzählung, dann natürlich Deutschland (zumindest der von der DDR nicht demoralisierte und vernichtete Osten), der grösste Teil der Schweiz (der deutschsprachige Norden und eher der Italienischsprechende Süden), Österreich, Liechtenstein und Norditalien.

Mit diesen Ländern hat man den grössten Bereich des Heiligen Römischen Reiches erfasst. Es fehlt Böhmen und Mähren, natürlich auch „Preussen“ – aber davon ist nichts mehr übrig. Die kommunistische Kulturvernichtung, die Massenmorde und Zwangsumsiedlungen und Vertreibungen haben ihre Wirkung erzielt.

Ich stelle die These auf, das die Jahrhunderte lange Existenz des Heiligen Römischen Reiches eine massive und starke Mentalitätsveränderung in den Menschen verursacht die bis heute wirkt.

Freude am Fleiss, Tatkraft, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Frieden.

Dies sind die zentralen Gründe für die Wirtschaftliche Stabilität und Gesundheit der erwähnten Länder oder Landesteile – die geistigen Reste des Heiligen Römischen Reiches.

Ganz ehrlich, ich weiss nicht was Frankreich falsch gemacht hat.

Templarii

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5 Kommentare zu “Die Nachwirkungen des Heiligen Römischen Reiches

  1. Frankreich hat das falsch gemacht, was es schon immer falsch gemacht hat.

    Nachdem man eine „erleuchtete“ Ideologie der „Befreiung“ (=Loslösung von Bindungen) nicht nur proklamiert, sondern auch realpolitisch umgesetzt hat, wollte die französische offene Gesellschaft diese Werte überallhin tragen. Bis Moskau kam der Zwerg, dann krönte Napoleon sich selbst und trat so den Beweis an, dass all die „Demokratie“ nur dazu da war den Kaiser größer wirken zu lassen, der Adelsstand nur ausgerottet wurde, um von einer anderen privilegierten Schicht ersetzt zu werden.

    Richtigerweise sprichst Du ja auch die deutschen Ostgebiete an. Heutzutage gilt es ja als „braun“, diese als eigentlich deutsche Besitzungen zu klassieren. Ich kann natürlich nachvollziehen warum (Nazikeule), aber es ist schon recht auffällig wie unsere östlichen Nachbarn den Kuchen aufgeteilt haben. Von den Vertriebenen spricht keine Sau.

    Die Leute lernen in Geschichte ja nix mehr (außer, dass die Kreuzzüge total Autobahn waren), deshalb wissen die meisten nicht mehr, dass das heilige römische Reich deutscher Nation sich als Erbe Roms verstand. Deshalb hatte man auch einen Kaiser.

    Während das deutsche Reich die Tugenden, welche das römische Reich zusammenhielten, wiederaufleben ließ, koppierten die Franzosen einfach die militärische Expansionswut der Römer (vielleicht aus dem alten Komplex heraus, dass Caesar Gallien im Vorbeigehen eroberte, Germanien aber immer frei blieb).

    Wir müssen wieder lernen stolz auf unsere Geschichte zu sein und aufhören uns unser Geschichtsverständnis von unseren „Verbündeten“ diktieren zu lassen.

    • Ich fände es lustig wenn die Deutschen Vertriebenen auch als Flüchtlinge gelten würden und ihren Flüchtlingsstatus wie bei den „Palästinenser“ vererben würden. Da gäbe es dann auch eine Uno Abteilung nur für diese..

      Ich denke viele Deutsche Palästinenserfreunde kompensieren ihre Vergangenheit oder haben einen quasireligiösen Tabudruck. Das eigene Leid darf nicht angegangen werden, darum baut man sich was.

      Immerhin war das eines der grössten Genozide der Weltgeschichte. Und das ist die Basis auf der die Uno steht..

      Templarii

  2. Die Zentralisierung Frankreichs hat auch einiges getan. Paris war die Sonne des Landes. Alle frz.Gebiete wurden aus Paris geleitet was die Könige etwas Weltfremd machte. Napoleon machte die Menschen die durch König und Revolution gelitten hat wieder zu stolzen Franzosen. Sicherheit und Rüstungsjobs taten einiges. Die einigkeit der Franzosen ein anderes. Gleichheit,Freiheit,Brüderlichkeit galt nur für Franzosen. In den damaligen deutschen Staaten war der Fürst naja Bürgernah ist ein dummes Wort dafür. Aber vielleicht mehr an allem Interressiert was in seinem Land vorging. Das der Fürst seine Bürger schützt war normal. Meistens zumindest. Zumindest wüsste ich nicht das ein dt.König sein Volk so auspresste wie der Franzose. Er konnte es auch nicht weil sein Land sonst an einen anderen Teilstaat ging.Oder die Bürger. Wettbewerbsfähigkeit mal anders. Die Deutschen waren seit dem 1.Reich immer Kleinstaaten. Und wer klein ist muß einig sein.( Wir müssten Napi eigentlich dankbar sein weil er durch seine Politik Deutschland erst möglicht machte.) Das 1.Reich war ein fast demokratischer Staat der Kaiser reiste von Pfalz zu Pfalz, keine Region sollte bevorzugt werden eben weil es in Rom ein negatives Beispiel hatte. Es hat keinen Sinn etwas Kaputtes mit allen mitteln zu halten man(n) sollte etwas gesundes an seine Stelle setzen. Ich für meinen Teil denke das ist der Unterschied zwischen uns und den romanisierten Völkern. Das Aufbauen einer Schicht von Patriziern ,die die Plebs ausbeuten.Wobei die Patrizier in einer gesicherten Region leben. Na gut, das war der Unterschied.

      • Das ist auch nur meine bescheidene Meinung. Der Unterschied besteht für mich in den unterschiedlichen Wertvorstellungen. Wir waren eigentlich nie daran gewöhnt das die Administration gegen uns Arbeitet. Und haben uns bis heute nicht daran gewöhnt. Ich höre immer die Politiker seien Dumm das sie so etwas tun. Absicht setzen die Wenigsten voraus.Der Deutsche kann sich nicht vorstellen das jemand langfristig gegen die eigenen leute Arbeitet. Weil er die Gemeinschaft voraussetzt. Aber gnade Gott wenn das Kriegsbeil für alle sichtbar ist. Die romanische Völker haben sich einfach früher daran gewöhnt das der Regent der Feind ist.

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