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Viele Menschen kritisieren die Bibel, ohne sie zu kennen. Offensichtlich wird sie anhand des Einbandes beurteilt. Ärgerlich, aber damit kann man ja umgehen. Ich werde nun eine Serie eröffnen, in welcher ich die Sprüche in der Bibel für sich selbst sprechen lasse. Es hat mich, nachdem ich ein wenig in der Bibel gelesen habe, immer geärgert dass der Ausdruck „Bibeltreu“ als etwas negatives gesehen wird. Als wären das verbohrte Idioten, die einer Buchsklaverei anhängen. Nichts ist falscher als das. Bibeltreu ist genau DAS, was so viele Menschen so begehren. In übrigen ärgere ich mich da auch über mich selber, so dachte ich früher auch mal. Doch habe ich das Christentum und die Bibel wegen meiner Wahrheitsliebe verachtet, bis ich darin gelesen habe und aus der Wahrheitsliebe heraus, nicht anders kann als zur Bibel zu stehen. Die Wege des Herrn sind wirklich unergründlich..

Lange Rede, kurzer Sinn, was ist, laut Bibel das richtige Verhalten für einen Herrscher, einen Verantwortlichen, einen König und ähnlichen:

Gib deine Kraft nicht den Frauen hin,

Könige sollen sich nicht mit Wein betrinken,

Fürsten nicht berauschenden Trank begehren.

Öffne deinen Mund für den Stummen,

für das Recht aller Schwachen!

Öffne deinen Mund, richte gerecht,

verschaff dem Bedürftigen und Armen Recht (Spr 31,3.8-9).

Und jetzt stellt sich die Frage, welcher Mensch, in ganz Europa würde dem widersprechen? Wer sagt, dass die Aussage in diesem Satz, falsch ist? Oder gefälscht? Wäre Bibeltreu in diesem Sinne gut oder schlecht?

Templarii

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6 Kommentare zu “Inhalt der Bibel – Wie soll ein König sein

    • Wieso? Das ist ja kein Verbot, sondern ein Ratschlag. Warum nimmt das jeder so krass auf? Das ist doch gar nicht völlig unflexibel gemeint? Ist genauso wie mit dem Alk. Ein König sollte kein Alki sein.

      Templarii

  1. Es heißt ja nicht „meide die Frauen“, sondern soviel wie ‚“verschwende nicht Deine ganze Kraft an sie.“ Ein weiser Spruch! Auch mit dem Alkohol ist ja wohl Mäßigung, nicht Enthaltung gefordert.

    Die aristotelische Lehre sagt übrigens, man solle seine „Mitte“ finden und keine Tugend in die eine oder andere Richtung zu weit treiben. Wer zu tapfer ist, der ist übermütig und fahrlässig, wer nicht tapfer genug ist, ist feige (usf.)

    Die Griechen (auch die Stoiker!) glaubten, in der Mäßigung liege das Glück.

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