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Hier ein kurzes Beispiel wie sich die Zeichentrickfilme von früher on den heutigen unterscheiden, es ist wahrlich viel in der Kultur weg. Wir müssen das wieder holen!

Früher:

Odysseus 31 aus dem Jahre 1984, man beachte den Text

Der Beginn der Geschichte von Odysseus 31, Heute wohl zu viel Story.. (Die Aufnahmen sind etwas schlecht, aber der TEXT, die Atmosphäre)

Die Königin der Tausend Jahre (Intro):

Brave Starr (Mutiger Stern):

Ein Mann des Gesetzes, Hüter des Rechts..

Galaxy Rangers:

 

Und nun.. der elende Mist der heute läuft:

 

South Park:

Happy Tree Friends:

Spongebob:

Ran and Stimpy:

 

Und nun die Frage der Fragen… WAS ist verloren gegangen? WAS hat sich verändert? Irgendwas ist verloren gegangen. Die Ewigkeit, die Ehre, Gerechtigkeit, Schönheit..

 

Templarii

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11 Kommentare zu “Was ist verloren gegangen: Zeichentrickfilme

  1. Es ist sehr vieles verlorgen gegangen. Ein wichtiger Aspekt ist wohl, dass in der postmodernen Zeit auch die Zeichentrickfilme BEWUSST dafür entdeckt wurden, Sexualverhalten der Kinder direkt und unterschwellig zu beeinflussen und zu leiten zu versuchen.

    Nehmen wir Zeichentrickfilme wie „Family Guy“. Hier wird, im Sinne der Genderideologie, ein anything goes im sexuellen Sinne insinuiert. Mehrmals wird darauf angespielt, dass der Hund doch gerne Sex mit seinem Frauchen hätte. Deviante Verhaltensweisen werden normalisiert. Das ist nur ein Beispiel und das wird, durch die Beschlüsse im Europarat, in Zukunft noch schlimmer werden.

    Was ich allerdings noch nicht durchschaut habe in der Genderideologie. Warum wollen zumeist lesbische Frauen, die Kategorie Frau verwässern und abschaffen, dh. als bewußt gewählte Rolle für Jedermann/frau bestehen lassen.

    Graben sie sich damit nicht das eigene Wasser ab? Das ist für mich unverständlich. Vielleichst weißt du mehr.

  2. „Was ich allerdings noch nicht durchschaut habe in der Genderideologie. Warum wollen zumeist lesbische Frauen, die Kategorie Frau verwässern und abschaffen, dh. als bewußt gewählte Rolle für Jedermann/frau bestehen lassen.“

    Es geht eben nicht darum, die Frau abzuschaffen, sondern nur den Mann! Das androgyne, geschlechtslose Halbwesen ist der Mann von morgen. Frau bleibt Frau. In dieser Berliner Betreuungsstelle hat man einem Jungen gesagt, er habe eine Vagina. Keinem Mädchen wird erzählt, es habe einen Penis! Der „girls day“ ERMÖGLICHT Mädchen den Einstieg in geschlechtsfremde Berufe, das parallele Programm für Jungs DRÄNGT die Herren der Schöpfung in Frauenberufe.

    Dabei braucht man doch kein Abi, um zu sehen, dass ein Mannweib etwas ganz anderes ist als ein feminisierter Mann!!! Das Mannweib ist eben ein bißchen roher, unromantischer, untypisch. Der feminisierte Mann allerdings ist eine Witzfigur.

    „Sie hatten damals noch ein Gefühl für die Ewigkeit. Jetzt nicht mehr.“

    Ergänzung: Zudem hatten sie noch ein Gefüge von Gut und Böse. Das gilt heute nicht mehr. In der „Flimmo“ (Zeitschrift, die berät, welche Serien Kinder schauen sollten) wird jede Serie, in der „Gewalt“ angewandt wird als problematisch eingestuft. Sitcoms wie „Two and a half man“, deren ausschließlicher Inhalt Gelegenheitssex ist und in denen die Hauptpersonen sich gegenseitig behandeln wie Scheiße, gelten aber als unbedenklich!!!

  3. Einerseits stimme ich der Analyse zu: die Zeichentrickserien unserer Kindheit waren einfach schöner, sowohl handwerklich, als auch inhaltlich. Sie hatten Magie… Die aufgezeigten Beispiele habe ich damals sehr gerne gesehen, fehlt eigentlich noch der größte Held von allen: Cpt. Future. Diese Serien waren allerdings an ein Kinderpublikum gerichtet. Andererseits aber, die aufgezeigten Negativbeispiele sind, bis auf Spongebob, Serien, die sich eindeutig nur an ein erwachsenes Publikum richten, sprudeln durch ihre satirische Überzeichnung nur so über vor Kritik oder sind zumindest als Seitenhiebe auf gesellschaftliche Zustände zu verstehen (gilt zumindest für Simpsons, Family Guy, South Park). Happy Tree Friends ist natürlich nur für ERWACHSENE Menschen gedacht, aber sicherlich ohne Botschaft oder Anspruch. Es ist nunmal traurigerweise so, dass sich Bildungskanon und Geschmäcker ändern, als kleines Beispiel: Welches Kind, dies gilt auch oder gerade für das sog. Bildungsbürgertum, bekommt denn heute noch, so wies bei meinen Eltern noch üblich war, obwohl diese „nur“ auf der Hauptschule waren, Gustav Schwabs „Die Sagen des klassischen Altertums“ geschenkt? Das war in meiner Generation schon eine absolute Ausnahme, ich durfte aber noch in diesen Genuss kommen. Ich glaube nur die wenigsten 10- 20 Jährigen heutzutage können wirklich mehr mit Odysseus anfangen, als :“Das ist doch der Typ der mitm Schiff übers mehr gefahren ist….“ Deswegen würde eine Serie wie Odysseus 31 nicht verstanden werden….

  4. Guten Abend Lyseas,

    das mag sein das einiges nicht für Kinder ist, aber Simpsons und Spongebob werden definitiv so vermarktet. Es ist ja nicht so das die anderen Zeichentrickserien dennoch so etwas in sich haben, meistens eben NICHT.

    Mir ist einfach aufgefallen das vieles von meinem Kind nicht gesehen werden sollte, weil sie die Ironie und den Sarkasmus gar nicht verstehen würde. Das Kind würde es ernst nehmen.

    Templarii

  5. Richtig. Auch die anderen Beispiele werden für Kinder vermarktet und im Kinderprogramm gezeigt.

    Wenn wir so anfangen, dann lasst mich auch darauf hinweisen, dass Zeichentrick an sich als Erwachsenenunterhaltung angefangen hat. Die „Bugs Bunny“ Zeichentrickfilme und „Tom und Jerry“ richteten sich an erwachsenes Publikum. Nur die Disney- Zeichentrickfilme waren von Anfang an auf Kinderpublikum zugeschnitten.

    Das weiß aber kaum einer. Ein kleines Kind aus meinem Bekanntenkreis durfte mal (mit knapp 3 Jahren) Bugs Bunny schauen und kriegte Alpträume davon („der Hase haut die Maus mit dem Hammer!“). Das war die Kur für die Eltern (und für mich).

    Man muss gerade bei Zeichentrick sehr genau unterscheiden. Brave Starr und ähnliches ist auch nichts für Dreijährige.

    Wenn ich aber mitbekomme, dass Fünfjährige schon den eigenen PC oder eine Spielkonsole haben, dann wundert mich auch nichts mehr.

    Das wichtigste ist, dass man die Kinder mit dem Gesehenen nicht alleine lässt. Man kann eher einen Film mit kinderuntauglichen Inhalten zusammen mit dem Kind schauen und später darüber sprechen, als das Kind ein kindertaugliches Programm sehen lassen und es dann aber mit seinen Eindrücken alleine lassen.

    Gilt auch für Computerspiele: Mit dem Kind zocken und zeigen, dass man abspeichern, ausmachen und nach draußen gehen kann.

    Schon in unserer Generation (war bei mir jedenfalls so) wurden Fernseher und Computer als „Babysitter“ eingesetzt, bzw. die Kinder, egal ob sie mit Lego oder dem C64 spielten, sich selbst überlassen. Ab dem Schulalter kann man das auch zunehmend machen. Aber Todsünden sind: Fernseher auf dem Zimmer (auch bei Jugendlichen) und vor allem Interesselosigkeit (Kind erzählt, dass es den Endboss besiegt hat, Eltern zucken die Schultern und wissen nicht, was daran jetzt so toll sein soll).

    Medienerziehung ist in aller Munde, sie beschränkt sich aber darauf, dass man vor Vergewaltigern im Netz oder dem möglichen Datenmissbrauch durch Facebook warnt.

    Wir ca. 25-35 jährigen sind die erste Generation, die mit den neuen Medien aufgewachsen sind. Wir hatten alle einen C 64, später Amiga, dann PC und/ oder ein Nintendo. Wir haben die Geburt des Internet erlebt und waren jung genug, es nicht als „Teufelszeug“ zu verdammen. Die ältere Generation braucht zum Teil Lehrgänge darüber, wie man googelt (schaut mal ins örtliche VHS- Programm, solche Kurse gibt es tatsächlich). Wir haben die Chance unseren Kindern den richtigen Umgang mit Medien beizubringen und vor allem, die richtigen Medien (Brave Starr statt Spongebob, Disney statt Loney Toons). Aber die meisten von uns machen den gleichen Fehler wie die analoge Generation: Sie setzen die Kinder dem aus, was läuft. Das ist eine Schande, ich will fast sagen, eine SÜNDE.

    Sorry, Kommentar ist ein bißchen lang geworden…

    • Also der Sarkasmus in SpongeBob ist eindeutig nicht zu verstehen von den Kindern.

      Was man einfach ohne Probleme empfehlen kann ist schlicht Nintendo. Die machen das ja auch absichtlich. Die wollen das für alle ermöglichen und Mario Kart ist lustig.

      Oder wie ein kleiner Junge es mir mal im Media Markt auf Zelda zeigend sagte: „Du, das ist gut, da muss man so, denken.“ Einfach süss. 🙂 Ich habs dannach gekauft und hab echt geknobelt..

      Templarii

      • Welcher Teil von Zelda?

        Ich fand das SNES „a link to the past“ super. Der erste Teil für das ganz alte NES allerdings stinkt dagegen ziemlich ab.

        Für N64 war Ocarina of Time zwar stellenweise sehr nervig, aber insgesamt echt süchtigmachend, die späteren Teile fürs N64 (Majoras Mask oder so) fand ich aber doof.

        Die Teile für die neuen Konsolen kenn ich nicht mehr.

  6. Bin ja ein bisschen enttäuscht das Saber Rider hier keine Erwähnung findet.

    Auch wenn in den „alten“ Zeichentrickfilmen noch der Kampf gut gegen Böse vorhanden ist, so ist doch die Handlung in eine Welt von titanischen Charakter eingebettet. Der Göttliche Bezug ist kaum präsent. Im Grunde zeigen auch diese Filmchen nur eine Ausprägung „des letzten Menschen“, wenn auch in anderer Form.

    Gruß Bamberger Reiter

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