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Der heilige Augustinus näherte sich an Gott:

„Frage die Schönheit der Erde, frage die Schönheit des Meeres, frage die Schönheit der weiten und durchdringenden Luft. Frage die Schönheit des Himmels, frage die Ordnung der Sterne, frage die Sonne, die mit ihrem Glanz den Tag erhellt; frage den Mond, der mit seinem Schein die Finsternis der Nacht mäßigt. Frage die wilden Tiere, die sich im Wasser bewegen, auf Erden wandeln, in der Luft fliegen: Seelen, die sich verbergen, Leiber, die sich zeigen; Sichtbares, das sich leiten lässt, Unsichtbares, das leitet. Frage sie! Alle werden dir antworten: Wir sind schön! Ihre Schönheit lässt sie erkennen. Diese vergängliche Schönheit, wer hat sie erschaffen, wenn nicht die unvergängliche Schönheit?“ (Reden, 241-2-3)

Was für schöne Gedanken, es fühlt sich gut an das zu lesen. Kein Wunder dass die „Magie“ aus unserer Kultur verloren gegangen ist und nur noch kalte Berechnung herrscht. Gott, die Schönheit, wird nicht mehr geliebt. Aber danach gegiert..

7 Kommentare zu “Augustinus: Frage die Schönheit

  1. Glücjwunsch zum neuen „Outfit“!

    Diese Gedanken erinnern mich sehr an Einsteins „Wissenschaftsreligion“, die neben ihm ja viele große Geister vertreten haben: Weil alles so schön, groß und erhaben ist, ist es göttlich, bzw. von Gott geschaffen.

    In „the god delusion“ (dt. „der Gotteswahn“) versucht Dawkins gleich zu Beginn diese Art von Religion als „Nichtreligion“ zu definieren. Wenn es nach Dawkins ginge, dann würde nur die Dogmatik der katholischen Kirche (oder was er davon versteht) als „Christentum“ angesehen werden.

    So schafft er sich eine mit der Wissenschaft kompatible, in sich schlüssige, sehr schöne und nicht widerlegbare Art von Religiösität vom Hals und kann sagen „das meine ich ja nicht!“

    Mich erinnert das ein wenig an Forrest Gump, wo sein Vorgesetzter ihn fragt, ob er Jesus schon gefunden habe und Forrest antwortet: „Sir, ich wusste gar nicht, dass ich ihn suchen soll!?“

  2. Guten Abend,

    die „Wissenschaftsreligion“ ist genau das was unser Christentum eigentlich war und wieder wird. Ich glaube ab 1800 lief irgendwas falsch im Christentum. Es ist irgendwie so wie Heute, nur umgekehrt. Heute sind sie ja alle so Waschlappig und ohne Bekenntnis zum Glauben. Früher waren sie nur Steinhart aber ohne Bekenntins zur Güte.

    Zum Aussehen, ich experimentiere noch. Irgendwie fehlt noch ein wenig Religöses. Wenn ich daran denke wie sehr ich mich in den letzten Monaten verändert habe.

    Templarii

  3. Mir fällt da eine Geschichte ein. Eine Nonne(mir fällt der Name nicht mehr ein) war in Meditation und Schauung in tiefster Einkehr. Und sie sah das alles seinen Sinn hatte nichts Verkehrt und alles…..Als sie sich errinnerte das es Zeit war Ihre Arbeiten auszuführen. Und Sie sagte das auch dies gut war den wie alles auf der Welt habe auch sie einen Platz bekommen.
    Natürlich ist alles schön wenn man seine Platz einnimmt. Wenn man aufschauen kann anstatt nur herab zu blicken. Und das ist doch das eigentliche Problem. Non Serviam. Es kann sein das nach Schönheit gegiert wird, aber ich sehe eher das die meisten Menschen sich ablenken wollen um das Schöne nicht zu sehen. Was will den die Mehrheit. Kinder,Haus,Hund und Gartenzaun ist aber mit 18 schon so abgestumpft das nicht mehr viel bleibt. Und die Frage nach Sinn wurde lächerlich gemacht. Also was bleibt……

  4. Pingback: Die Schönheit der Schönheit « Neue Reconquista

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