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Der einzige Grund warum Menschen die Sündenlehre ablehnen ist, dass sie nicht genau nachgeprüft haben was unter dieser Sündenlehre zu verstehen ist.

Natürlich ist der Mensch sündig, man sollte nicht vergessen dass der Mensch dies im Vergleich zu einem perfekten Ideal ist. Dieses Ideal bezeichnen wir als Gott. Er ist die Perfektion per Definition, das Gute per Definition, die Wahrheit per Definition.

Es ist auch falsch zu meinen das wir Menschen weniger Wert sind weil wir Sündig sind. Es geht ja im Christentum genau darum, dass wir trotz unserer Sünden geliebt werden. Um uns begrifflich zu machen wie wirklich dass alles ist, gab es die Geschehnisse vor 2000 Jahren.

Ganz allgemein gesagt ist die Sündenlehre die bewusstmachung dessen, dass wir Menschen bewusstseinfähige Lebewesen mit einem begrenzten Zeit- Erinnerungs- und Denkhorizont sind die voller Tierischer Triebe sind und diese unsere Vernunft oftmals übertölpeln. Letzendlich ein sehr moderner Gedanke.

In den letzten Jahzehnten ist uns noch viel klarer geworden wie wenig wir von der Welt wirklich wahrnehmen, wir können ganze Schwingungsbereiche nicht wahrnehmen ob Infrarot oder Ultraschall oder die Funkwellen.Wir wissen das die Zeit nicht absolut sondern relativ ist, doch trotzdem können wir das nicht mit unseren Körpern beeinflussen.

Oder als ganz einfaches Beispiel: Wer weiss was er vor 10 Wochen am Dienstag um Abend gegessen hat? Wir können uns nicht an alles erinnern. Allein schon deswegen weil unser Bewusstsein dann die ganze Zeit damit beschäftigt wäre sich zu erinnern und die Erinnerung zu verarbeiten während die Verarbeitung der Verarbeitung wiederrum verarbeitet werden müsste…. Und so weiter.

Sündig bedeutet auch das wir Biologische Funktionen haben, die unkultiviert zum geistigen oder körperlichen Selbstmord führen. Darum spricht das Christentum auch von Todsünden, oder die Bibel beschreibt das man „des Todes“ ist. Das ist keine Drohung das Gott die Menschen ermorden wird, sondern die Vorväter haben mit ihrer Vernunft erkannt, wohin die Triebhaftigkeit der Menschen sie führt. Letztendlich zu einer Kette voller bedeutungsloser Sexualakte und der daraus hervorkommenden Langeweile. Diese führt zu Chaos.

Das Bewusstsein, ist ab einem bestimmten Reife fähig zu erkennen das es sterben wird. Dies führt zur Reaktion des Körpers und der Instinkte die überleben wollen. Der Körper reagiert unbewusst, er merkt nur dass unser Geist eine Gefahr entdeckt hat, eine Todesgefahr. Er unterscheidet nicht zwischen „Intellektueller Todesgefahr“ und „physischer Todesgefahr“ wie etwa eine Lavine.

Nach einigen Jahren merkt der Körper und die Instinkte das man gegen diese Todesgefahr nichts machen kann. Man wird so oder so sterben. Selbst wenn man allen Gefahren trotzt. Dies kann dazu führen das man verrückt wird, die Verrücktheit zeigt sich in Schönheitschirurgie (ausblenden das der körperliche Verfall einsetzt), Drogenkonsum (Bewusstsein ausschalten), Geldgier (versuch Lebensunterstützungsmittel aufzubauen), Machtgier (siehe Geldgier), Depressionen (innerer Tod, man hat aufgegeben weil man ja eh stirbt, nichts berührt einem mehr), Gewalttätigkeit (Kampf gegen einen „Gegner“), Trunksucht (siehe Drogenkonsum), Arbeitssucht (Bewusstsein auf was anderes fokussieren), Sexsucht (siehe Drogensucht, bzw Kindersucht), der Versuch sich selbst in Kindern zu verwirklichen (sie sollen Modells sein, oder Studieren obwohl sie nicht wollen..) und so weiter.

Die Sündenlehre ist schlicht und ergreifend die Erkenntnis, das wir Lebewesen sind die ohne die Erkenntis ihrer eigenen Fehlerhaftigkeit keine dauerhaft tragfähige zivilisierten Strukturen aufbauen können.

Und das meint sowohl psychische Strukturen in uns selbst, als auch physische Strukturen wie Städte und ganze Nationen. Innerhalb von einer Generation degeneriert das Bewusstsein der Menschen und sie sind nur noch auf der Suche nach dem nächsten Kick. Genau das geschieht gerade im Westen. Frauen suchen nach dem Kick der Selbstverwirklichung, Männer suchen nach dem Kick der Macht, der Freude, der Selbstverwirklichung und natürlich nach völliger Ungebundenheit.

Nur niemand baut Städte wenn er weiss das er „eh bald sterben“ wird. Er baut nur Städte wenn er weiss das seine Kinder weiterleben werden und er weiss das die Liebe zu seinen Kindern etwas wichtiges, wertvolles und mächtiges ist. Dass ist das EINZIGE was Menschen dazu bringt sich zu formieren und etwas anderes zu tun als das was Tiere tun wenn sie alle ihre Grundbedürfnisse befriedigt haben. Sterben. Dies ist ein Teil des evolutionären Mechanismus, der bei unbewussten Lebewesen völlig richtig ist, denn Tiere kommen in der Wildnis nie in die Situation das „alles erledigt“ ist. Dieses Problem gibt es in Zoos.

Sünde bedeutet ein Abweg, ein Weg weg von der Erkenntis der höheren Ordnung. Die höhere Ordnung widerspiegelt sich zum Teil in der Mathematik und Geometrie.

Und das ist ganz leicht nachzuvollziehen: übermässiger Alkoholkonsum oder der Wahn ständig irgendwelche Frauen haben zu wollen sind ganz gewiss nicht dienlich für ein dauerhaftes, langes und glückliches Leben im Einklang mit der Harmonie des Unendlichen.

Niemand, ausser Mathematiker die sie LIEBEN, interessiert sich mehr für Mathematik „weil wir ja eh alle sterben werden“. Niemand sucht aufgrund der Existenz eines Geheimnisses nach dem Geheimnis. Niemand will sich mehr anstrengen „weil wir ja eh alle sterben werden“. Warum auch nicht? Ficken ist geil, Drogen sind geil, Analsex ist geil weil ein bischen ruchbar, schnelle Autos sind gut, viele Frauen haben ist geil, Fressorgien sind geil, Partyorgien sind geil, warum das nicht alles dauernd machen bis man erschöpft stirbt?

Ja.. Warum eigentlich? Weil es Höheres gibt, weil es Mächtigeres gibt, weil es phantastischeres gibt, weil es Sachen gibt die umfassender, tiefgehender und befreiender sind als eine permanente Dauerparty mit ganz viel Drogen und Sex.

Diese Sachen sind ganz anders, völlig anders und berühren auf eine bescheidene und ruhige Art Bereiche des Bewusstseins die man anders gar nicht erkennen kann. Und diese Sachen führen dazu das Menschen anfangen von den Sternen zu träumen, von neuer Musik, von einem guten Tagwerk, davor den Kindern ein Lachen aufs Gesicht zu zaubern, Tiere zu zähmen, Städte zu bauen, Geschichten zu erfinden, die Liebe zu Huldigen, die Triebe zu zähmen und diese pointiert innerhalb des Bewusstseins des höheren zu nutzen.

Aber wenn wir nicht wissen das unsere Gefühlsregungen unperfekt sind, das sie nicht wirklich „das beste für uns sind“ nur weil sie da sind, folgen wir ihnen wie blinde Hühner. Oder wie Schlachtkälber zum Schlachter. Geschlachtet wird dabei unsere Kultur.

Das Problem was wir haben ist, das vielen Leuten ein falsches und verdrehtes Bild vom Christentum vermittelt worden ist und die Menschen sich schon gar nicht damit beschäftigen. Sie glauben es geht um eine Art Diktator mit Bart und Toga der will das man sich ihm unterordnet weil er seinen Sohn am Kreuz gefoltert hat. Dies will ich und andere ändern.

Die Sündenlehre ist schlicht und ergreifend die Quintessenz von vielen vielen Jahren Zivilisation, beziehungsweise des Versuchs diese aufzubauen. Sie stammt nicht umsonst aus Israel, einem Volk das zwischen Ägypten, Mesopotanien und all den anderen uralten Kulturen. Wir wissen ja das die Menschen die ersten grösseren Siedlungen eben dort bauten, zum Beispiel die Stadt Ur. Es lohnt sich mit klarem Verstand an diese Lehre zu nähern und selbstkritisch zu prüfen inwieweit diese zutrifft.

Templarii

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